Lars Behrendt – Innovation und KI
Gründer von Granny&Smith und Autor von „Get Real Innovation“: Vorträge über frühe Markttests, klare Entscheidungen und die Umsetzung neuer Ideen.
Diplom-Ingenieur, Gründer von Granny&Smith und Innovationsexperte

Innovation am Markt prüfen statt nur planen
Granny&Smith-Gründer und Ingenieur für Innovation und Umsetzung.
Lars Behrendt ist Diplom-Ingenieur, Unternehmer und Autor. 2006 gründete er in Oldenburg Granny&Smith, zunächst als kreatives Ingenieurbüro und später als Innovationsagentur. Sein Schwerpunkt ist die Umsetzung neuer Geschäftsideen: Er beschäftigt sich damit, wie aus einem überzeugenden Konzept ein Angebot wird, für das sich Kunden tatsächlich interessieren. Auf der Bühne verbindet er technische Produktentwicklung mit den Entscheidungen, die Unternehmen vor und während eines Innovationsvorhabens treffen müssen. Seine Position ist klar: Interne Zustimmung und eine ausgearbeitete Präsentation ersetzen den Kontakt zum Markt nicht. Für Führungskräfte macht er damit die oft große Lücke zwischen Innovationsabsicht und Umsetzung konkret besprechbar.
Mit Granny&Smith begleitete Behrendt Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle. Zu den Stationen gehören Projekte im Umfeld von Cloud-Technologie und Smart Home. Mit Granny&Smith unterstützte er IBM beim Wandel zum Cloud-Anbieter und die Telekom beim Aufbau des Smart-Home-Geschäfts. Diese Erfahrungen prägen seinen Blick auf Innovation als Kundenaufgabe: Ein Produkt muss nicht nur technisch funktionieren, sondern ein relevantes Problem lösen. Deshalb betrachtet er Entwicklung, Marktverständnis und Vermarktung gemeinsam. Für sein Publikum ist das besonders hilfreich, wenn technische Möglichkeiten und kaufmännische Erwartungen innerhalb eines Unternehmens bislang getrennt diskutiert werden.
Die eigene Firma als Lernfeld
Behrendts Werdegang enthält auch eine grundlegende Veränderung des eigenen Unternehmens. Nachdem die Investitionen in eine innovationsfreundliche Organisation nicht die erhofften Ergebnisse gebracht hatten, stellte er die bisherige Arbeitsweise infrage und baute sie neu auf. Daraus entstand ein stärker auf frühe Erprobung und konkrete Rückmeldungen ausgerichteter Ansatz. In seinem Buch „Get Real Innovation“, das 2021 erschien, verarbeitet er Erfahrungen aus der Entwicklung seiner Firma und aus Innovationsprojekten. Es geht um die Voraussetzungen eines tatsächlich innovativen Unternehmens und um die Schwierigkeiten, die auf dem Weg dorthin auftreten. Die eigene unternehmerische Erfahrung bildet damit einen wesentlichen Bestandteil seiner Arbeit als Redner.
Im Zentrum steht die Idee, Unsicherheit durch Erprobung zu bearbeiten. Mit der bei Granny&Smith entwickelten Innoweek verbindet sich die konzentrierte Arbeit an einem greifbaren Prototyp, der früh mit potenziellen Kunden in Kontakt kommt. Dabei ist ein Test kein dekorativer Abschluss einer längst beschlossenen Entwicklung, sondern eine Grundlage für den nächsten Investitionsschritt. Behrendt erläutert diese Denkweise auch in Interviews und Fachbeiträgen, etwa im founders magazin und im Podcast Looking Outside. Sein Blick reicht über reine Softwareentwicklung hinaus: Er berichtet ebenso über Mobilitätslösungen, physische Produkte und andere Geschäftsmodelle. Entscheidend bleibt, ob eine Idee außerhalb des eigenen Teams überzeugt.
Von der Strategiediskussion zur Umsetzung
In seinen Vorträgen beschäftigt sich Lars Behrendt mit Umsetzungshemmnissen, dem Umgang mit Risiko und den Grenzen einer Innovationskultur, die vor allem auf dem Papier besteht. Seine aktuellen Themen greifen außerdem auf, wie Künstliche Intelligenz die Produktentwicklung verändert und weshalb neue Werkzeuge eine klare unternehmerische Richtung nicht ersetzen. Für Geschäftsleitungen und Innovationsverantwortliche entsteht daraus ein konkreter Anlass, Entscheidungswege und Bewertungsmaßstäbe zu überprüfen. Produktteams erhalten eine Perspektive auf das Verhältnis von Perfektion und frühem Lernen. Besonders relevant ist das dort, wo viele Ideen vorhanden sind, die Organisation aber Schwierigkeiten hat, daraus erprobbare Angebote und nachvollziehbare Entscheidungen zu machen.
Wer Lars Behrendt für eine Managementtagung, ein Innovationsforum oder eine Veranstaltung zur Unternehmensentwicklung bucht, holt die Perspektive eines Gründers und Ingenieurs auf die Bühne. Er spricht darüber, welche Konsequenzen Innovationsbereitschaft für das tägliche Handeln hat: Kunden früher einbeziehen, Annahmen sichtbar machen und nächste Schritte an Erkenntnissen ausrichten. Das bietet einen gemeinsamen Ausgangspunkt für Diskussionen zwischen Entwicklung, Vertrieb und Geschäftsführung. Seine direkte Sprache passt zu Veranstaltungen, die eingefahrene Abläufe offen ansprechen wollen. Der Buchungsnutzen liegt in einer praktischen Auseinandersetzung mit Umsetzung und Verantwortung, damit aus der allgemeinen Forderung nach mehr Innovation eine präzisere Vorstellung von der nächsten Aufgabe wird.
Über Lars Behrendt
Die eigene Firma als Lernfeld
Von der Strategiediskussion zur Umsetzung
Expertise & Themen
Vorträge & Keynotes
Umsetzungshemmung? Raus aus der Strategiefalle
Umsetzungshemmnisse erkennen und den Übergang von der Strategie zur Erprobung neuer Angebote gestalten.
Zielgruppe: Geschäftsleitungen, Innovationsverantwortliche, Produktteams
Ergebnisse: Hemmschwellen zwischen Konzept und Umsetzung benennen; Marktrückmeldungen stärker in Entscheidungen einbeziehen; Nächste Entwicklungsschritte konkreter diskutieren
PowerPoint baut keine Prototypen
Eine Innovationskultur fördern, in der konkrete Entwicklungsschritte mehr zählen als interne Präsentationen.
Zielgruppe: Führungskräfte, Entwicklungsteams, Innovationsabteilungen, Strategieteams
Ergebnisse: Planungsaktivität von Entwicklungsfortschritt unterscheiden; Umsetzung als gemeinsame Führungs- und Teamaufgabe diskutieren; Mehr Aufmerksamkeit auf greifbare Erprobungsschritte richten
Das 'Wir müssen was mit KI machen'-Syndrom
KI-Aktionismus hinterfragen und Technologieentscheidungen mit einer klaren unternehmerischen Richtung verbinden.
Zielgruppe: Geschäftsleitungen, Führungskräfte, Innovationsverantwortliche, Strategieteams
Ergebnisse: KI-Aktivitäten anhand ihrer strategischen Absicht hinterfragen; Prioritäten vor der Werkzeugauswahl klären; Unternehmerische Ziele in den Mittelpunkt der KI-Diskussion stellen
Buchungsdetails
- Sprachen:
- Deutsch, Englisch
- Standort:
- Deutschland
- Honorar:
- Auf Anfrage