Elisabeth L’Orange – KI und digitale Transformation
KI-Strategie aus Gründungs- und Beratungspraxis: Die Oxolo-Mitgründerin und Deloitte-Partnerin macht Chancen, Grenzen und Verantwortung greifbar.
Partnerin für AI & Data bei Deloitte, KI-Unternehmerin und Podcasterin

Elisabeth L’Orange: KI verstehen und unternehmerisch einordnen
KI-Unternehmerin und Deloitte-Partnerin für KI-Strategie und Umsetzung.
Elisabeth L’Orange ist Unternehmerin, KI-Expertin und Partnerin für AI & Data bei Deloitte. Als Mitgründerin des Hamburger Unternehmens Oxolo hat sie selbst daran gearbeitet, generative künstliche Intelligenz in ein nutzbares Produkt zu übersetzen. Heute verbindet sie diese Gründungserfahrung mit der strategischen Beratung von Unternehmen und ihrem Technologiepodcast Tech & Tales. Für Veranstaltungen bringt sie damit unterschiedliche Perspektiven zusammen: die wirtschaftliche Bewertung einer Idee, die Entwicklung einer Anwendung und die Verantwortung im Umgang mit intelligenten Systemen. Ihr Thema ist nicht allein, was technisch möglich wird, sondern welche Bedeutung diese Möglichkeiten für unternehmerische Entscheidungen und für Menschen haben.
Von der Investorin zur KI-Unternehmerin
Vor der Gründung von Oxolo arbeitete sie im Finanzierungsumfeld und als CFO; zu ihren beruflichen Stationen zählen Neuhaus Partners und das Start-up FLIO. 2020 gründete sie gemeinsam mit Heiko Hubertz Oxolo in Hamburg und übernahm die Rolle der Chief Commercial Officer. Das Unternehmen entwickelte KI-gestützte Videoproduktion, unter anderem für Produktkommunikation im Onlinehandel. Aus Produktinformationen konnten Videos mit digitalen Avataren entstehen. Dabei stand eine konkrete betriebliche Aufgabe im Mittelpunkt: Bewegtbild auch dort nutzbar zu machen, wo eine klassische Produktion aufwendig wäre. Oxolo erhielt 2023 Auszeichnungen bei den E-Commerce Germany Awards und den d3con Innovation Award. Diese Erfahrungen geben ihrem Blick auf Innovation einen klaren unternehmerischen Ausgangspunkt.
Der Weg zu diesem Geschäftsmodell verlief nicht geradlinig. Bei Oxolo verfolgte sie mit ihrem Team zunächst verschiedene Produktideen, bevor der Schwerpunkt auf Videos für den E-Commerce fiel. Damit kennt sie auch die Distanz zwischen einer eindrucksvollen Technologie und einer Anwendung, für die tatsächlich Nachfrage besteht. Für Führungskräfte und Innovationsteams ist dieser Hintergrund besonders relevant: Technologische Begeisterung allein beantwortet noch nicht, welches Problem ein Produkt löst und wie es in bestehende Abläufe passt. Elisabeth L’Orange bringt die Erfahrung mit, Geschäftsmodelle aus der Investorenperspektive zu beurteilen und anschließend selbst Verantwortung für deren kommerzielle Entwicklung zu übernehmen. Das macht ihre Perspektive für Unternehmen interessant, die eigene KI-Vorhaben kritisch prüfen und weiterentwickeln wollen.
KI-Strategie mit Blick auf Umsetzung und Verantwortung
Im Februar 2025 wechselte sie als Partnerin zu Deloitte. Seit März 2026 gehört sie außerdem dem Gesellschafterrat der Otto Group an. Damit ergänzt eine Aufgabe in der strategischen Unternehmensbegleitung ihre Arbeit an KI-Strategien. Zu ihrem fachlichen Arbeitsfeld zählen außerdem Datenstrategie, KI-Infrastruktur und Implementierung. Auf der Bühne ordnet sie Fähigkeiten und Grenzen künstlicher Intelligenz ein und beschäftigt sich mit deren geopolitischer Bedeutung. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine: Vertrauen, Abhängigkeit und Verantwortung gehören für sie zur technologischen Entwicklung dazu. So entsteht ein Zugang, der wirtschaftliche Chancen mit den Entscheidungen verbindet, die Organisationen im Umgang mit KI treffen müssen.
Mit Tech & Tales beschäftigt sie sich auch jenseits der Unternehmensberatung mit technologischen Entwicklungen und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung. Im Podcast OMR Education diskutierte sie im Dezember 2025 über die Folgen der KI-Nutzung für Denkprozesse und berufliche Kompetenzen. Im Zentrum standen Weiterbildung und kritisches Denken. Diese Perspektive ergänzt ihre Arbeit an Strategien und Geschäftsmodellen um die Frage nach menschlicher Urteilskraft. Für ein Publikum aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen ist gerade diese Verbindung hilfreich: Es geht sowohl um neue technische Möglichkeiten als auch um die Fähigkeiten, mit denen Menschen deren Ergebnisse einschätzen und verantwortlich nutzen können. Damit wird KI zu einem gemeinsamen Führungsthema, nicht nur zu einer Aufgabe der IT.
Elisabeth L’Orange passt zu Führungstagungen, Innovationsveranstaltungen und Unternehmenskongressen, die KI verständlich und zugleich wirtschaftlich anspruchsvoll behandeln möchten. Besonders anschlussfähig ist ihr Profil für Verantwortliche aus Strategie, Digitalisierung, Kommunikation und Personalentwicklung. Ihre Verbindung aus Gründung, Finanzierung und Beratung unterstützt eine Diskussion über Prioritäten: welche Erwartungen realistisch sind, wo eigene Kompetenz gebraucht wird und wie technische Neuerungen mit unternehmerischer Verantwortung zusammenhängen. Veranstalter gewinnen eine Rednerin, die den Weg von der Produktidee zur strategischen Unternehmensfrage aus eigener beruflicher Erfahrung kennt. Der Nutzen liegt in einer fundierten gemeinsamen Orientierung, auf der Teams ihre weiteren Entscheidungen aufbauen können.
Über Elisabeth L’Orange
Von der Investorin zur KI-Unternehmerin
KI-Strategie mit Blick auf Umsetzung und Verantwortung
Expertise & Themen
- Ki
- Digitale Transformation
- Innovation
- Ki Governance
Vorträge & Keynotes
Künstliche Intelligenz verstehen – Zwischen Genie und Blackbox: Was KI heute wirklich kann
Fähigkeiten, Grenzen und verbreitete KI-Mythen verständlich einordnen, um realistische Erwartungen im Unternehmen zu entwickeln.
Zielgruppe: Führungskräfte, Digitalisierungsverantwortliche, Fachübergreifende Unternehmensteams
Ergebnisse: Realistische Erwartungen an KI-Anwendungen entwickeln; Fähigkeiten und Grenzen in Entscheidungsdiskussionen unterscheiden; Ein gemeinsames Technologieverständnis fördern
Intimität mit der Maschine – Mensch und KI im 21. Jahrhundert
Eine technologische und philosophische Perspektive auf Vertrauen, Abhängigkeit und Verantwortung im Verhältnis zwischen Mensch und KI.
Zielgruppe: Führungskräfte, Personalverantwortliche, Veranstaltungen zu Technologie und Gesellschaft
Ergebnisse: Die menschliche Dimension der KI-Nutzung erkennen; Vertrauen und Abhängigkeit differenzierter diskutieren; Verantwortung im Umgang mit intelligenten Systemen reflektieren
Künstliche Intelligenz und ihre geopolitischen Auswirkungen und Herausforderungen
KI als internationalen Machtfaktor verstehen und Europas Handlungsbedarf zwischen Technologie, Wirtschaft und Politik einordnen.
Zielgruppe: Unternehmensleitungen, Strategieverantwortliche, Wirtschafts- und Technologiekonferenzen
Ergebnisse: KI-Entscheidungen im internationalen Kontext betrachten; Europäische Herausforderungen in Strategiediskussionen berücksichtigen; Zusammenhänge zwischen Technologie und Politik einordnen
Buchungsdetails
- Sprachen:
- Deutsch, Englisch
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- Deutschland
- Honorar:
- Auf Anfrage