Karl-Theodor zu Guttenberg – Geopolitik und Wirtschaft
Frühere Regierungsverantwortung, transatlantische Erfahrung und heutige Medienarbeit: Weltpolitik im Zusammenhang mit unternehmerischen Entscheidungen.
Ehemaliger Bundesminister, strategischer Berater, Autor und Keynote-Speaker

Karl-Theodor zu Guttenberg: Weltpolitik und wirtschaftliche Perspektiven
Ehemaliger Bundesminister und Redner für Geopolitik und Wirtschaft.
Karl-Theodor zu Guttenberg ist Unternehmer, Autor, Podcaster und Redner zu Geopolitik und transatlantischen Beziehungen. Als ehemaliger Bundeswirtschafts- und Bundesverteidigungsminister verbindet er Erfahrung aus politischer Verantwortung mit einer heutigen Tätigkeit in Wirtschaft und Medien. Sein besonderer Blick gilt dem Zusammenspiel von Macht, Sicherheit und wirtschaftlichen Entscheidungen. Für Unternehmen ist diese Verbindung relevant, wenn internationale Entwicklungen nicht nur als Nachrichten verstanden werden sollen, sondern als Rahmenbedingungen für die eigene Zukunft. Auf der Bühne bringt er die Perspektive eines früheren Regierungsmitglieds ein, das inzwischen politische Entwicklungen publizistisch begleitet und den Austausch mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen sucht.
Regierungserfahrung und transatlantischer Blick
Von 2002 bis 2011 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. Im Februar 2009 übernahm er das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, mitten in der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Oktober desselben Jahres wechselte er ins Verteidigungsministerium, das er bis 2011 leitete. In diese Zeit fiel die Vorbereitung grundlegender Veränderungen der Bundeswehr. Im März 2011 trat er im Zusammenhang mit der Plagiatsaffäre um seine damalige Dissertation zurück. Seine Ministerämter gehören damit zu einer abgeschlossenen politischen Laufbahn. Für die Einordnung seiner Vorträge bleibt diese Zeit dennoch bedeutsam: Er kennt die Wechselwirkung zwischen öffentlicher Erwartung, politischen Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen mit weitreichenden Folgen aus eigener Verantwortung.
Nach dem Ausscheiden aus der Politik verlagerte sich sein beruflicher Schwerpunkt in Richtung internationaler Beratung und transatlantischer Zusammenarbeit. 2011 holte ihn das Center for Strategic and International Studies in Washington als Distinguished Statesman für eine Initiative zum europäisch-amerikanischen Dialog. Diese Funktion zählt zu seinen früheren Stationen. Mit Spitzberg Partners baute er zudem eine Beratungs- und Investmentgesellschaft in New York mit auf. Der Wechsel zwischen deutscher und amerikanischer Perspektive prägt auch seine heutigen Medienbeiträge. Für ein Wirtschaftspublikum liegt darin ein interessanter Zugang: Europäische Erwartungen und amerikanische Interessen werden nicht automatisch gleichgesetzt, sondern als Ausgangspunkte einer Beziehung betrachtet, die Zusammenarbeit ebenso wie Spannungen einschließt.
Politik erklären und Widerspruch zulassen
Seit Juni 2023 moderiert er mit Gregor Gysi den Podcast „Gysi gegen Guttenberg“. Das Gespräch zweier politisch unterschiedlich geprägter Persönlichkeiten reicht von internationalen Konflikten bis zu gesellschaftlichen Grundfragen. Auf seiner Medienplattform gehören außerdem „Land in Sicht“, an dem er als Gesprächspartner mitwirkt, und „Make America Good Again“ mit Ricardia Bramley zu den Formaten. Im Fernsehen widmete er sich für RTL+ in „KT Guttenberg - Auf den Spuren der Macht“ dem Aufstieg Wladimir Putins. Diese Arbeiten zeigen unterschiedliche Formen seiner öffentlichen Tätigkeit: Gespräch, politische Einordnung und dokumentarische Erzählung. Für Kongresse bringt er damit Erfahrung darin mit, komplexe Zusammenhänge auch außerhalb eines politischen Fachpublikums zur Diskussion zu stellen.
Seine Bücher erweitern diesen Blick. „3 Sekunden“ verbindet Beobachtungen aus dem Alltag mit Gedanken über die Gegenwart und persönliche Werte. Das gemeinsam mit Gregor Gysi veröffentlichte Buch „Gysi gegen Guttenberg“ führt den politischen Austausch in Buchform weiter. In „3 Worte“ beschäftigt er sich erneut mit Orientierung in einer widersprüchlichen Zeit. Er verbindet politische Analyse mit einem Blick auf die Menschen hinter den Entscheidungen: ihre Werte, ihre Urteile und die Art, wie sie miteinander sprechen. Gerade in einer Veranstaltung mit unterschiedlichen Positionen kann das einen Zugang schaffen, der sachlichen Widerspruch ermöglicht und vorschnelle Gewissheiten hinterfragt.
Weltpolitik als unternehmerischer Gesprächsanlass
Seine Vortragsthemen passen zu Führungskräftetagungen, Wirtschaftskongressen und Veranstaltungen international ausgerichteter Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen Europas Stellung zwischen großen Mächten, die Beziehungen zu den USA und die wirtschaftlichen Folgen geopolitischer Veränderungen. Der Nutzen liegt in der Einordnung: Ein gemeinsamer Blick auf politische Interessen und Abhängigkeiten kann strategische Gespräche fundierter machen. Für Geschäftsleitungen und Verantwortliche in Strategie oder internationalem Geschäft ist das besonders dann wertvoll, wenn vertraute Annahmen überprüft werden müssen. Karl-Theodor zu Guttenberg bietet dafür eine Verbindung aus früherer Regierungspraxis, transatlantischer Erfahrung und öffentlicher Debatte. Seine Beiträge eignen sich als Auftakt, um Chancen, Risiken und unterschiedliche Einschätzungen innerhalb eines Unternehmens oder einer Branche miteinander zu besprechen.
Über Karl-Theodor zu Guttenberg
Regierungserfahrung und transatlantischer Blick
Politik erklären und Widerspruch zulassen
Weltpolitik als unternehmerischer Gesprächsanlass
Expertise & Themen
Vorträge & Keynotes
Zeitenwende in der Weltpolitik – Die Rolle der USA und die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft
Die Rolle der USA im weltpolitischen Wandel und ihre Bedeutung für europäische Wirtschaft und Gesellschaft.
Zielgruppe: Geschäftsleitungen, Strategieverantwortliche, International ausgerichtete Unternehmen, Wirtschaftsverbände
Ergebnisse: Internationale Entwicklungen in strategische Gespräche einordnen; Annahmen über die Rolle der USA überprüfen; Politische und wirtschaftliche Perspektiven zusammenführen
USA & Europa: Das transatlantische Bündnis
Einordnung der Beziehungen zwischen Europa und den USA mit Blick auf gemeinsame Interessen und unterschiedliche Erwartungen.
Zielgruppe: International tätige Unternehmen, Führungskräfte, Wirtschaftsverbände
Ergebnisse: Europäische und amerikanische Perspektiven unterscheiden; Politische Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit diskutieren; Gemeinsame Grundlage für strategischen Austausch schaffen
Transatlantische (Dis)-Allianz? Wie Europa und Amerika gemeinsam die digitale Zukunft gestalten
Europa und Amerika als Partner bei der Gestaltung der digitalen Zukunft: Digitalisierung im transatlantischen und politischen Zusammenhang.
Zielgruppe: Geschäftsleitungen, Strategie- und Digitalverantwortliche, International ausgerichtete Unternehmen
Ergebnisse: Digitalstrategien im transatlantischen Kontext reflektieren; Politische Perspektiven in Gespräche über Digitalisierung einbeziehen; Chancen gemeinsamer digitaler Entwicklung diskutieren
Buchungsdetails
- Sprachen:
- Deutsch, Englisch
- Standort:
- Deutschland
- Honorar:
- Auf Anfrage